
Vier neue Märchenklassiker, darunter "Aschenputtel", zeigte die ARD im
Weihnachtsprogramm 2011/2012.
Märchenfilme ziehen zur Weihnachtszeit Millionen große und kleine Zuschauer vor die Bildschirme. Nicht umsonst
haben Neuverfilmungen alter Märchen-klassiker daher inzwischen Tradition bei den deutschen Sendeanstalten. In der
kommenden "Märchensaison" gibt es auch eine Neuverfilmung des Märchens aller Märchen: "Aschenputtel" wird zu
Weihnachten (25.12.2011, 14.50 Uhr) im Ersten gezeigt. Weitere Märchenfilme sind "Jorinde und Joringel", "Sterntaler"
und "Die zertanzten Schuhe".
Mit von der Partie sind Stars wie Katja Flint, Uwe Kokisch und Dieter Hallervorden. Eine Übersicht über die Neuverfilmungen, die ab Januar diesen Jahres auf verschiedenen romantischen Burgen und Schlössern gedreht wurden. 
1.Weihnachtstag, 25. Dezember 2011 2. Weihnachtstag, 26. Dezember 2011
14.00 Uhr Jorinde und Joringel (rbb / ARD) 14.20 Uhr Die Sterntaler (SWR / ARD)
15.00 Uhr Aschenputtel (WDR / ARD) 15.20 Uhr Die zertanzten Schuhe (MDR / ARD)
![]() | Jorinde und Joringel 1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2011, um 14.00 Uhr Jorinde und Joringel träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Doch da Joringel nur als Knecht am Hof von Jorindes Vater arbeitet, hält der ihn für einen Tauge- nichts und Tunichtgut. Er will etwas Besseres für seine Tochter. Als er ihnen die Hochzeit verbietet, fliehen die Liebenden. Der einzig sichere Weg vor den suchenden Eltern führt durch den Zauberwald. Den allerdings meiden die Menschen seit vielen, vielen Jahren. Eine mächtige Zauberin hat dort ihr Reich. So währt das Glück der Fliehenden nur kurz, denn wie viele Mädchen vor ihr, wird Jorinde von der Zauberin entführt und in eine Nachtigall verwandelt. Joringel ist verzweifelt. Alles scheint verloren, denn noch nie gelang es jemandem, in das Reich der Zauberin einzudringen. Joringel will es trotzdem versuchen und macht sich auf den Weg zum landauf, landab gefürchteten Raubritter. Der besitzt eine gefährliche Waffe: die Zauber- blume. Sie sichert ihm Macht und Reichtum. Joringel aber braucht diese Blume, um seine Geliebte zu befreien. Der Ritter würde dem Jungen alles geben, nur nicht die Blume. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als sie zu stehlen. Doch so leicht gibt sich der Raubritter nicht geschlagen. Mit seinen beiden Halunken nimmt er die Verfolgung des Jungen auf. Die Zauberin lässt ihrerseits nichts unversucht, um Jorinde endgültig von ihrem Geliebten zu trennen. Sie bringt Joringel in Situationen, in der er vielen Ver- suchungen widerstehen muss. Außerdem scheinen ihr der Ritter und seine Zauberblume nicht unbekannt zu sein. Joringel gelingt es durch die Kraft der Blume, in das Reich der Zauberin einzu- dringen. Er findet unter vielen Nachtigallen seine Jorinde und kann sie befreien. Doch hat die Liebe von Jorinde und Joringel eine Zukunft? Die Zauberblume hat Joringel die Jugend gestohlen… |
Bild: ARD/ RBB/ Arnim Thomaß
